Allgemein

Starkes SPD Team mit Frauenpower an der Spitze

Iris Ploog soll als erste Frau in Hohenwestedt Bürgervorsteherin werden.
Sie wurde auf der Jahreshauptversammlung der SPD Hohenwestedt auf Platz 1 der 20-köpfigen Liste für die Kommunalwahl nominiert. Die 38-jährige, die als Teamleiterin im Jobcenter arbeitet, verfügt als Gemeindevertreterin und Kreistagsabgeordnete bereits über zehnjährige kommunalpolitische Erfahrung.
Auf der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Hohenwestedt standen die Kandidatenaufstellung für die Kommunalwahl und die Schwerpunkte der kommunalpolitischen Arbeit für die nächsten 5 Jahre im Mittelpunkt. Durch die 15 Neueintritte seit dem 1. Januar 2017 hat sich der SPD-Ortsverein stark verjüngt. Die SPD tritt mit einer 20 Personen umfassenden offenen Liste an, der auch fünf Parteilose angehören. Der Hohenwestedter SPD-Ortsverein will damit deutlich machen, dass er über die Parteigrenze hinweg für alle Bürgerrinnen und Bürger da sein wird. Es geht in erster Linie um Kommunal- und nicht um Parteipolitik. Die vier Frauen und sechs Männer, die in den fünf Wahlkreisen antreten, belegen auch die ersten 10 Plätze auf der Liste. Als Direktkandidaten/innen wurden nominiert: Steffica Becker (Kauffrau im Einzelhandel) und Udo Alf (Werkzeugmacher) für Wahlkreis 12/1, Manfred Strahl (Elektroniker) und André Teichert (gepr. Werkschutzkraft) für Wahlkreis 12/2, Iris Ploog (Teamleiterin Jobcenter) und Rolf Teichgräber (Industriemechaniker) für Wahlkreis 12/3, Anita Jürgens (Berufsberaterin) und Volker Jansen (Erzieher) für Wahlkreis 12/4,Ines Marten (Erzieherin) und Michael Schneider (Bankkaufmann) für Wahlkreis 12/5. Die jüngste Direktkandidatin ist 35 Jahre, der älteste 66 Jahre alt. Neun der zehn Kandidaten/innen sind in den unterschiedlichsten Bereichen im Berufsleben aktiv.
Das sind die Schwerpunkte der politischen Arbeit der SPD Hohenwestedt: Die größten Sorgen in den nächsten fünf Jahren sind die Kostenexplosion beim Neubau des Freibades. Anstatt der geplanten 6,3 Mio. € geht das zuständige Architektenbüro Lehmann mittlerweile von Baukosten von deutlich über 8 Mio. € aus (LAZ v. 3.02.2018 Seite 12) und das vor Baubeginn. Es drohen nach Fertigstellung Baukosten von bis zu 10 Mio. €. Die SPD will deshalb bis auf wenige kleine Maßnahmen (z.B. Schulweg Bahnhof/Schulen, Sportstättensanierung) alle geplanten Projekte im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms auf den Prüfstand stellen. Dazu gehören z.B: Eine aufwendige Umgestaltung des Marktplatzes, die Zusammenlegung von ZOB und Bahnhof und die Umgestaltung des Parks Wilhelmshöh. Erst nach der Schlussabrechnung des Freibades können weitere Maßnahmen je nach Kassenlage angedacht werden. Ein zentraler Punkt der Arbeit der neuen Gemeindevertretung muss die mittelfristige Planung einer weiterhin guten medizinischen Versorgung der Bevölkerung sein. Sie muss in Zusammenarbeit mit der Ärzteschaft sichergestellt werden. Hierfür Geld auszugeben (wenn z.B. ein Ärztehaus gebaut werden muss) hält die SPD für eine viel wichtigere Aufgabe als z.B. die Zusammenlegung von ZOB und Bahnhof.
Weitere Ziele der politischen Arbeit der SPD-Hohenwestedt: Solide Gemeindefinanzen bei niedrigen Gemeindesteuern und Abgaben, sofortige Reduzierung der überhöhten Kindergartengebühren, Natur und Umwelt stärker berücksichtigen – dazu gehören z. B die Umwandlung von gemeindeeigenen Rasenflächen in Blühflächen als Maßnahme gegen das Insektensterben („Blütenmeer Hohenwestedt“), Pflege vor Ort erhalten, Schulstandorte attraktiv halten, Feuerwehr, Vereine und Verbände weiterhin unterstützen , soziale Einrichtungen in Zusammenarbeit mit anderen Trägern stärken, Weiterbetrieb von Heimatmuseum und Volkshochschule absichern, Straßenausbaubeiträge abschaffen, ein offenes Ohr für die Wünsche der zahlreichen Dienstleister und Betriebe von Klein bis Groß vor Ort haben.
Die SPD will durch gute Rahmenbedienungen viele Arbeitsplätze vor Ort erhalten und die Schaffung neuer Arbeitsplätze unterstützen. Hohenwestedt muss als Standort für Menschen, Dienstleister und Betriebe attraktiv bleiben. Das macht Hohenwestedt wirtschaftlich stark, füllt die Gemeindekasse und ist wegen der kurzen Wege zur Arbeit auch Umweltschutz.
Das Ziel der politischen Arbeit der SPD Hohenwestedt ist ein lebenswertes, bezahlbares und liebeswertes Hohenwestedt für Jung und Alt

Heinrich Bednarz